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TIERARZTPRAXIS RIEDENBURG
Dr. Heide-Maria Müller
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Kastration Weibliche Katzen: diese werden mit ca. 7 Monaten geschlechtsreif und zum ersten Mal rollig, das heißt die Katze ist unruhig, miaut lauter und öfter, möchte ständig hinaus, "rollt" sich häufig vom Bauch auf den Rücken oder streckt das Hinterteil in die Höhe. Die Rolligkeit dauert einige Tage, bei reinen Wohnungskatzen, die keinen Kontakt zu Katern haben können, kann es zur sog. "Dauerrolligkeit" kommen. Die Tiere sind dann hochgradig nervös, fressen weniger und verlieren an Gewicht. Deshalb sollte man auch Wohnungskatzen kastrieren lassen. Kastration bedeutet, dass sowohl die Eierstöcke als auch der Großteil der Gebärmutter entfernt werden. "Sterilisieren" ist nur das umgangssprachliche Wort für die Kastration weiblicher Tiere. Wenn Sie Ihre Katze zur Kastration bringen, tun Sie das am besten am Morgen, das Tier sollte nichts gefressen haben. Nach der Operation kann die Katze am selben Tag wieder abgeholt werden. Die Nähte werden ca. 10 Tage später entfernt. Kater: auch Kater werden mit ca. 7 Monaten geschlechtsreif. Das merkt man daran, dass der Harn den typischen Katergeruch annimmt. In manchen Fällen beginnt das Tier in der Wohnung oder im Garten zu markieren, dann ist es höchste Zeit zur Kastration. Nicht kastrierte Kater leben auch gefährlicher, da sie größere Strecken zurücklegen, um ein Weibchen zu finden; außerdem raufen sie öfter. Die Katerkastration ist normalerweise völlig unkompliziert und die Tiere sind am nächsten Tag wieder fit. Für Katzen gilt, dass sie am selben Tag nicht hinausgelassen werden sollen. Wenn die Tiere am nächsten Tag immer noch nicht gefressen haben, rufen Sie umgehend den Tierarzt an. Hündinnen: Die Kastration kann bereits vor der ersten Läufigkeit (bei kleinen Rassen mit ca. 5 Monaten, bei großen Rassen mit ca. 7 Monaten) durchgeführt werden. ollte das Tier läufig gewesen sein, ist der günstigste Zeitpunkt ca. 3 Monate nach Ende der Läufigkeit. Vorteile der Kastration sind: keine Läufigkeiten und Scheinträchtigkeiten mehr, keine Gebärmutterentzündungen. Auch Mammatumore können sich nicht mehr ausbilden. Nachteile: die Tiere nehmen leichter zu, in seltenen Fällen kann es Jahre nach der Kastration zu Inkontinenz kommen, die man aber gut behandeln kann. Rüden: Rüden sollten dann kastriert werden, wenn die sehr dominant sind und sich nicht mit anderen Rüden vertragen. Tiere kleiner Rassen, wie zum Beispiel West Highland White Terrier oder Chihuahuas neigen zur Hypersexualität und markieren gerne in der Wohnung. Durch Kastrieren kann man dem Abhelfen. Kaninchen, Meerschweinchen: es werden meist nur männliche Tiere kastriert. Werden mehrere männliche Tiere gemeinsam gehalten, kommt es meist zu Rangkämpfen, die in relativ schweren Verletzungen münden können. Durch Kastration werden die Tiere meist verträglicher. Bei Pärchen empfiehlt es sich, zwecks Geburtenkontrolle das männliche Tier zu kastrieren.