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TIERARZTPRAXIS RIEDENBURG
Dr. Heide-Maria Müller
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Zecken Je nach Temperatur werden die Zecken spätestens Ende März wieder aktiv. Schützen Sie Ihr Tier durch geeignete Spot On Präparate oder Zeckenhalsbänder. Leider sind die im freien Handel erhältlichen Tropfen oder Bänder oft nicht wirksam, so dass es sich wirklich auszahlt, ein gutes Produkt vom Tierarzt zu beziehen. Dieser kann Sie auch über Krankheiten beraten, die Zecken auf Hunde oder Katzen übertragen können. Wenn die Temperaturen im Frühjahr steigen, schlüpfen die Zeckenlarven aus den Eiern, die im Laub überwintert haben. Sie suchen sich gleich den ersten Wirt (meist Kleinsäuger) zum Blutsaugen, dann entwickeln sie sich über eine "Nymphe" zum erwachsenen Zeck, der größere Säugetiere (Wild, Katzen, Hunde, aber auch Menschen) bevorzugt. Nach jedem Blutsaugen, das ca. 5 Tage dauert, fällt der Parasit ab. Die Zecken lauern vor allem an Grashalmen und beißen besonders gerne an dünnhäutigen Stellen wie Kopf, Ohren und Achselhöhlen. Die Zecken injizieren Speichel, wobei Krankheitserreger wie Borrelien (siehe Aktuelles "Borreliose"), Babesien oder Anaplasmen in das Wirtstier gelangen können. Das Risiko einer Krankheitsübertragung nimmt mit der Dauer des Saugaktes zu, daher ist es wichtig, Zecken sofort zu entfernen, auch wenn sie noch ganz klein und schwer zu greifen sind. Dabei kann auch eine im Zoohandel erhältliche Zeckenzange helfen. Borreliose-Impfung für Hunde Borrelien sind Bakterien, die über den Zeckenspeichel in den Hund gelangen können. Eine Impfung ist ab der 12. Lebenswoche des Hundes möglich. Es sollten 2 Grundimmunisierungen im Abstand von 4 Wochen durchgeführt werden und zwar am besten im Winter, bevor die Zecken wieder aktiv werden. Haarlinge Haarlinge sind kleine flügellose Insekten, die sich von Hautschuppen ernähren und deshalb zu Juckreiz und Ekzemen führen können. Typisch sind die kleinen weißen Eier, die an die Haare der Wirtstiere geklebt werden. Katzenwelpen aus schlechter Haltung sind besonders betroffen. Ohrmilben können bei Katzen, Hunden und Kaninchen schwere Ohrgangsentzündungen auslösen. Typischerweise kratzen sich die Tiere häufig an den Ohren und schütteln den Kopf. Das Ohrsekret ist schwarzbraun und bröckelig. Räudemilben leben in der obersten Hautschicht und verursachen daher heftigen Juckreiz und schwere Hautentzündungen. Der Nachweis erfolgt über Hautgeschabsel (Hautprobe) oder einen serologischen Test und ist oft schwierig. Diese Räude kann sich über den ganzen Körper ausbreiten. Auch Menschen können sich anstecken! Haarbalgmilben verursachen häufig bei Junghunden Haarausfall, besonders am Kopf und an den Gliedmaßen. Die Tiere haben aber kaum Juckreiz. Das Fell sieht "mottenfraß-ähnlich" aus, wenn sich die Milben auf den ganzen Körper ausbreiten.